Emeute d’après match à Rostock en Allemagne – novembre 2009

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Rostock: Krawalle nach Pauli-Sieg – “Neue Qualität der Gewalt!”

http://www.fussball-extreme.de

Mittwoch, 4. November 2009

Nach dem 2:0-Sieg von St. Pauli gestern Abend in Rostock außerhalb des Stadions zu schweren Fan-Krawallen. Eine Gruppe von Rostockern, die zu den rund 1.400 mitgereisten Pauli-Anhängern durchdringen wollte, fühlte sich von den Straßensperren der Polizei offenbar provoziert und antwortete mit Stein- und Flaschenwürfen. Die Ordnungskräfte vor Ort setzten daraufhin Wasserwerfer ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Ein unschönes Ende eines Fußballspiels, das im Vorhinein als sogenanntes “Risikospiel” eingestuft worden war – trotzdem zog die Polizei ein positives Fazit gegenüber der Presse: “Unser Konzept der strikten Fan-Trennung ist komplett aufgegangen. Beide Fangruppen trafen zu keinem Zeitpunkt direkt aufeinander, dadurch hielten sich die Ausschreitungen in Grenzen.”

Kritik übte die Polizei vor allem am DFB und an der DFL. Zum einen fordere man laut Medienberichten, im Vorhinein als “Risikospiele” eingestufte Partien nicht mehr im Dunkeln austragen zu lassen. Darüber hinaus sprachen die anwesenden Beamten laut Pro7 von einer “neuen Qualität der Gewalt”, der mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr beizukommen wäre. Daher fordere die Polizei Beteiligung an den Erlösen des DFB und der DFL – getreu dem Motto: “Die DFL kassiert Millionen – und wir kassieren nur Prügel

St. Pauli entschuldigt sich bei Hansa – Geldstrafe gegen Naki

Schon während des laufenden Spiels in der DKB-Arena kam es am Montag-Abend zu kleineren Unterbrechungen. Nach dem Führungstor durch Matthias Lehmann zündeten Pauli-Anhänger Knallkörper im Gäste-Block. Ein Missstand, der auch Gäste-Coach Holger Stanislawsi sichtlich auf die Palme brachte. “Als der liebe Gott das Hirn verteilt hat, haben viele dieser Leute leider nicht ‘Hier’ gerufen”, regte er sich nach dem Spiel noch auf.

“Der FC St. Pauli distanziert sich hiermit ausdrücklich von dieser unsportlichen und durch nichts zu rechtfertigenden Aktion”, hieß es in einem offiziellen Schreiben seitens der Hamburger, in dem sich die Gäste für das Verhalten ihrer “Fans” bei Hansa Rostock entschuldigten.

Gegen den Torschützen zum 2:0-Endstand, Deniz Naki, verhängte St. Pauli derweil eine Geld-Strafe. Auch der DFB ermittelt gegen den Spieler, weil Naki durch beleidigende Gesten nach seinem Tor die Stimmung unter den Fans noch zusätzlich angeheizt haben soll. So soll der Spieler beispielsweise nach dem Schlusspfiff eine Pauli-Flagge in den Rostocker Rasen gerammt haben. “Deniz ist ein junger Spieler und wird aus diesem Fehler lernen. In einem derartig emotionalen Spiel darf man sich nicht zu solchen Gesten hinreißen lassen”, so Pauli-Sportchef Helmut Schulte über das unangemessene Verhalten seines Schützlings.

Police use water cannon to end German soccer riot

3 novembre 2009

FRANKFURT — Police used a water cannon to overcome rioting soccer fans after a second-division game and detained 23 people. Twenty-seven officers were slightly hurt.

The police reacted when about 500 violent supporters of Hansa Rostock tried to breach a police barrier and threw bottles and firecrackers after their club had lost to visiting St. Pauli 2-0. About 1,500 police were on hand for the game between the clubs whose supporters have a history of animosity.

There were clashes during and after Monday night’s game between rival groups of supporters.

Police had no information on possible injuries.

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Polizei im Großeinsatz beim Nord-Derby : Krawalle nach Sieg von St. Pauli über Hansa

www.ostsee-zeitung.de

03.11.2009

Der FC Hansa Rostock ist dem FC St. Pauli in der heimischen DKB-Arena mit 0:2 (0:0) unterlegen. Unmittelbar nach dem Spielende ging die Polizei gegen randalierende Fans vor. Eine Chronik der Ereignisse:

Rostock (OZ) – 00:21 Uhr: Die ersten Einsatzkräfte rücken ab. Es kehrt Ruhe ein. Nur vereinzelt sind noch Martinshörner zu hören.

00:10 Uhr: Die letzten friedlichen Fans dürfen endlich die Parkplätze am Stadion verlassen. Seit Abpfiff mussten die Anhänger ausharren, weil die Polizei sämtliche Straßen um die Arena gesperrt hatte.

23:38 Uhr: Polizisten tragen einen verletzten Kollegen aus der Menge.

23:14 Uhr: Mindestens ein Dutzend randalierende Fans sind bereits festgenommen worden. Zudem wird von drei Verletzten der bei den Ausschreitungen berichtet.

23:05 Uhr: Aus den Reihen von Fans fliegen Steine. Anlass der Auseinandersetzung war offenbar der Versuch, eine von der Polizei gesperrte Straße in der Nähe des Stadions zu durchbrechen.

22:40 Uhr: Einsatzkräfte der Bundespolizei gehen vor der Nordtribüne der DKB-Arena gegen Hansa-Anhänger vor.

22:30 Uhr: Die Polizei setzt unmittelbar vor der DKB-Arena Wasserwerfer gegen Anhänger des FC Hansa Rostock ein.

22:20 Uhr: Hansa-Coach Andreas Zachhuber zerknirscht: Wir haben unsere Chancen nicht nutzen können.

22:07 Uhr: Schlusspfiff! Das Wunder blieb aus. Obwohl die Hanseaten über erhebliche Strecken die stärkere Mannschaft waren, unterlagen sie.

22:06 Uhr:Ecke für St. Pauli. Es regnet Feuerzeuge. Mahnende Worte vom Stadionsprecher.

22:00 Uhr: Angesichts der Unterbrechungen gibt es vier Minuten Nachspielzeit.

21:54 Uhr:Das 2:0 für St. Pauli! Deniz Naki trifft in der 84. Minute.

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21:49 Uhr: Unmittelbar nach dem Führungstreffer für St. Pauli werden Böller gezündet. Pauli-Spieler müssen in die Fankurve. Das Spiel wird unterbrochen.

21:47 Uhr: In der 77. Minute schießt Matthias Lehmann für die Gäste den Führungstreffer.

21:36 Uhr: 21 500 Zuschauer – und alle machen richtig Lärm. Ansonsten ist es aber fair.

21:09 Uhr: Vor dem Spiel hat die Polizei vier Rostocker vorläufig in Gewahrsam genommen. Einen wegen Landfriedensbruch, drei zur Gefahrenabwehr.

21:00 Uhr:Pause! Zur Halbzeit steht es 0:0.

20.36 Uhr: Beunruhigend: Bei Ecken werden die Pauli-Spieler mit Regenschirmen gegen Wurfgeschosse geschützt.

20.30 Uhr: Die Pauli-Fans sind eingekesselt. Zwei Reihen Polizisten stehen zwischen den Hamburgern und den Gästen. Die Rostocker provozieren – mit Spruchbändern und Gesängen.

20:27 Uhr: « Scheiß St. Pauli »-Rufe schallen durch das Stadion.

20:19 Uhr: 4. Minute. Fast das 1:0 für die Gäste. Da fehlte nicht viel. Im Gästeblock explodieren erste Böller. Die Stimmung ist angespannt.

20.15 Uhr:Anpfiff vor rund 22 000 Zuschauern. Verfolgen Sie das Spiel in unserem Live-Ticker.

20.13 Uhr: « Hier regiert der FC H! » – die Rostocker geben den Ton an. Noch zwei Minuten bis Anpfiff.

19:30 Uhr:Die St.-Pauli-Fans skandieren « Scheiß Hansa Rostock ». Das Stadion ist bereits gut gefüllt. Auf dem Rasen machen sich die Spieler warm.

19.05 Uhr:Langsam treffen auch die Hansa-Fans ein. Ohne Polizeischutz, ruhig und friedlich. Vor dem Stadion gehts geradezu beschaulich zu.

19.00 Uhr: Die letzten Anwohner flitzen durch die Polizei-Absperrung. Viele Rostocker auf dem weg nach Hause müssen ihre Ausweise zeigen. Sicherheitsstufe 1. Etwa 1500 Beamte aus MV, Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Brandenburg sind vor Ort, dazu die Bundespolizei.

18.30 Uhr:Etwa 1400 St.-Pauli-Fans kommen mit der S-Bahn an. Begleitet von etwa 300 Polizisten ziehen sie gröhlend ins Stadion. Es fliegen Böller und Feuerwerksgeschosse. Auch ein Polizist wird davon getroffen. Ansonsten ist die Lage ruhig. Ein Einsatzleiter geht jedoch davon aus, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit zu Ausschreitungen kommen wird.

17.54 Uhr: Rund ums Stadion geht schon jetzt nichts mehr. Die Polizei hat Absperrgitter aufgebaut und ist mit Wasserwerfern vor Ort.

aus der DKB-Arena berichtet ANDREAS MEYER

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Fan-Krawalle nach deutschem Nord-Derby

3 novembre 2009-

Randale in Rostock: Trotz gewaltigem Sicherheitsaufgebot kam es nach der Partie zwischen Hansa und St. Pauli zu Straßenschlachten.

Das Nord-Derby zwischen Hansa Rostock und dem FC St. Pauli in der 2. deutschen Bundesliga ist wie schon in den Vorjahren von Fan-Ausschreitungen überschattet gewesen.

Nach der 0:2-Heimniederlage Rostocks lieferten sich Fans in der Nacht auf Dienstag Straßenschlachten mit den Sicherheitskräften. Dabei wurden nach einer vorläufigen Bilanz 27 der 1.500 eingesetzten Beamten verletzt und 23 Randalierer in Gewahrsam genommen.

Über Verletzte aufseiten der Krawallmacher lagen zunächst keine Berichte vor, wie es vonseiten der Polizei hieß. Eine größere Gruppe Hansa-Fans hatte den Angaben der Behörden zufolge versucht, die von der Polizei abgeschirmten abreisenden St.-Pauli-Anhänger anzugreifen. Dabei seien Steine und Flaschen auf Polizeibeamte geflogen.

Die Polizei verhinderte letztlich mit dem Einsatz von Wasserwerfern eine direkte Konfrontation der Fangruppen. Knapp zwei Stunden nach Spielende hatte sich die Lage beruhigt.

Provokationen

Schon bei der Ankunft der beiden Sonderzüge aus Hamburg hatte die Polizei eingreifen müssen, als St.-Pauli-Fans Flaschen und Feuerwerkskörper auf Anhänger von Rostock warfen. Im Stadion brannten Fans nach dem ersten Treffer erneut Feuerwerkskörper ab. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer unterbrach die Partie deshalb für etwa drei Minuten.

Im Jubel um das zweite Hamburger Tor provozierte Torschütze Deniz Naki die Heimfans zusätzlich. Trainer Holger Stanislawski entschuldigte sich daraufhin für das Verhalten von Fans und Spielern und kündigte Konsequenzen an.

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Rostock: Ausschreitungen & Randale beim Ligaspiel gegen den FC St. Pauli

www.topnews.de

© Roland Magunia/ ddp

03. November 2009

In der 2. Fußball-Bundesliga fand am gestrigen Montag das Ligaspiel zwischen Hansa Rostock und dem FC St. Pauli statt. Die Kiez-Kicker gewannen das Auswärtsspiel mit 2:0. Wie schon in den letzten Jahren gab es nach Spielende Ausschreitungen zwischen den Fan-Gruppen und der Polizei.

In der 2. Fußball-Bundesliga fand am gestrigen Montag das Ligaspiel zwischen Hansa Rostock und dem FC St. Pauli statt. Die Hamburger gewannen das Auswärtsspiel mit 2:0 in Rostock. In den letzten Jahren kam es bei diesem Nord-Derby regelmäßig zu Ausschreitungen zwischen den Fan-Gruppen. Deswegen verschärfte die Polizei die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Stadion. So sollte vermieden werden das die Anhänger der Clubs aufeinander treffen. Insgesamt wurden 1.500 Polizisten und Ordnungskräfte eingesetzt die für ein friedliches Fußballspiel sorgen sollten.

Gebracht haben die Sicherheitsvorkehrungen allerdings nichts. Bereits vor dem Spiel gab es erste Provokationen zwischen den Hansa und den St. Pauli-Fans. Nach dem 1:0-Führungstor der Gäste aus Hamburg war es im Fanblock von St. Pauli zunächst zu Unruhen gekommen, woraufhin das Spiel kurzzeitig unterbrochen werden musste. Der im Spielverlauf eingewechselte Deniz Naki provozierte die Rostocker Fans nach seinem Tor zum 2:0 in der Schlussphase des Spiels mit eindeutigen Gesten. Zudem hat Naki nach dem Spiel eine St.-Pauli-Fahne in den Rostocker Rasen gerammt. Der DFB-Kontrollausschuss leitete inzwischen gegen den Stürmer ein Ermittlungsverfahren ein. Auch klubintern drohen Naki Konsequenzen.

Gefragt waren die 1.500 Ordnungskräfte vor allem nach Spielende, als eine Gruppe von Rostocker Fans den Versuch unternahm, eine Straßensperre der Polizei zu durchbrechen, um zu den rund 1.400 Mitgereisten Fans von St. Pauli zu kommen. Die Polizei mussten Wasserwerfer einsetzen, um die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Die Sonderzüge für die Hamburger-Fans konnten letztendlich ungehindert in die Hansestadt zu fahren. Bei den Krawallen wurden 27 Polizisten und ein Kameramann leicht verletzt. 23 Anhänger von Hansa Rostock wurden wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch vorübergehend in Gewahrsam genommen. (fr)

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28 Verletzte bei Ausschreitungen in Rostock

3 novembre 2009

Rostock — Insgesamt 27 Polizisten sowie ein Kameramann sind bei Ausschreitungen am Rande des Fußball-Zweitliga-Duells zwischen Hansa Rostock und dem FC St. Pauli leicht verletzt worden. 23 Hansa-Anhänger wurden wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch vorübergehend in Gewahrsam genommen. So lautete die Bilanz der Rostocker Polizei nach dem brisanten Nordderby am Montagabend, das St. Pauli mit 2:0 gewann.

Trotzdem zog die Polizei ein positives Fazit. `Unser Konzept der strikten Fan-Trennung ist komplett aufgegangen. Beide Fangruppen trafen zu keinem Zeitpunkt direkt aufeinander, dadurch hielten sich die Ausschreitungen in Grenzen », sagte Polizeisprecherin Dörte Lembke. Ob es unter den Fans weitere Verletzte gab, ist noch unklar.

Die größten Ausschreitungen gab es nach Spielende, als eine Gruppe von 500 Rostocker Rowdys auf eine Straßensperre der Polizei aggressiv reagierten und die Beamten mit Stein- und Flaschenwürfen angriffen. Sie wollten zu den etwa 1400 Pauli-Fans gelangen, die eskortiert von mehreren hundert Polizisten zum Bahnhof gebracht wurden. Die Polizei setzte sich mit Wasserwerfern zur Wehr.

Vor dem Spiel wurden von Pauli-Anhängern auf dem Weg zum Stadion Flaschen geworfen und Pyrotechnik gezündet. Dabei verletzte sich ein Kameramann leicht. Während der Begegnung zündeten Gästefans in ihrem Block nach dem 1:0-Führungstreffer ebenfalls Feuerwerkskörper, woraufhin Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) das Spiel für einige Minuten unterbrach.

Aufgrund der schweren Ausschreitungen im September 2008 in Rostock sowie im März dieses Jahres in Hamburg war die Polizei mit einem Großaufgebot von rund 1500 Polizisten im Einsatz. Hinzu kamen etwa 500 weitere Sicherheitskräfte im Stadion.

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~ par Alain Bertho sur 3 novembre 2009.

Une Réponse to “Emeute d’après match à Rostock en Allemagne – novembre 2009”

  1. die Leute sollen keine Fahrräder und Sachen kaputt machen und nicht stehlen

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